Der 28. Juni 2025 ist für die Privatwirtschaft eine harte Deadline. Denn mit dem Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) wandelt sich digitale Teilhabe von einer freiwilligen CSR-Maßnahme zu einer gesetzlichen Pflicht. Davon betroffen sind zahlreiche Unternehmen, etwa im E-Commerce, Bankensektor oder der Telekommunikation.
Doch während Marketing-Teams ihre Webseiten bereits auf Hochtouren optimieren, übersehen viele das größte technische Risiko: Das PDF.
Millionen von Dokumenten – von Preislisten und AGBs bis hin zu Produktbroschüren – liegen in Content-Management-Systemen. Wenn Sie diese nicht als barrierefreie PDF aufbereiten, nützt auch die perfekteste Webseite nichts. Folglich wird das gesamte digitale Angebot angreifbar.
Warum der „Status Quo“ ab 2025 teuer wird
Das BFSG bringt Mechanismen mit, die wir bereits aus der DSGVO kennen: Marktüberwachung und Bußgelder. Viel gefährlicher für den Ruf ist jedoch das Wettbewerbsrecht (UWG). Denn Mitbewerber oder Verbände können ein nicht barrierefreies PDF abmahnen.
Das Problem dabei ist technisch: Ein Standard-PDF ist für blinde Menschen oft nur ein leeres Bild. Damit es konform (PDF/UA) wird, benötigt es zwingend eine unsichtbare Tag-Struktur.
Bisher hatten Unternehmen allerdings nur zwei schlechte Optionen:
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Agenturen (Teuer): Die manuelle Remediation kostet oft 10 € bis über 100 € pro Seite. Sobald Sie hunderte Dokumente haben, sprengt das jedes Budget.
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Interne Schulung (Ineffizient): Marketing-Mitarbeiter sollen plötzlich „Tagging-Experten“ werden. Das scheitert meist an der Komplexität und frisst zudem wertvolle Arbeitszeit.
Die Lösung: Prozess-Sicherheit durch Automatisierung
Um das Risiko „BFSG“ wirtschaftlich sinnvoll zu managen, darf die Barrierefreiheit den Workflow keinesfalls bremsen.
Deshalb ist die automatisierte Remediation die beste Antwort. Das Prinzip ist simpel: Ihre Teams arbeiten weiter wie gewohnt – egal ob in Word, InDesign oder anderen Systemen. Somit sind keine Schulungen nötig.
Erst wenn das PDF fertig ist, greift eine skalierbare Software (wie Accessful). Diese analysiert das Dokument und transformiert es vollautomatisch in ein rechtssicheres, barrierefreies PDF.
Die Vorteile für Unternehmen sind klar:
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Skalierbarkeit: Egal ob 50 oder 50.000 Dokumente – die Software arbeitet rund um die Uhr.
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Kosten-Kontrolle: Die Kosten pro Dokument sinken drastisch im Vergleich zur Agentur-Lösung.
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Keine Prozess-Änderung: Ihre Mitarbeiter müssen keine neuen Tools lernen.
Fazit: Compliance ohne Kopfschmerzen
Zusammenfassend ist das BFSG keine Bedrohung für die, die vorbereitet sind. Es gefährdet lediglich veraltete, manuelle Prozesse. Wer heute auf Automatisierung setzt, schützt sich nicht nur vor Abmahnungen. Vielmehr machen Sie Ihre Daten dadurch gleichzeitig fit für die Zukunft (SEO & KI).

